Technische Angaben / Inhaltliche Merkmale
Haupttitel nachtstudio 
Weitere Titel documenta - Ein Rückblick 
Produktionsland Deutschland alle Datensätze  
Produktionsjahr 2007 alle Datensätze 
Laufzeit (min) 90 
Sprache deutsch 
Genre Gesprächsaufzeichnung alle Datensätze  
Inhalt Seit 1955 kommt es in Kassel -anfänglich alle vier, später alle fünf Jahre - zum weltweit bedeutendsten Gipfeltreffen der Gegenwartskunst. Bildete die erste documenta, initiiert vom Kasseler Kunstprofessor und Designer Arnold Bode, noch das Begleitprogramm zur Bundesgartenschau, ist sie mittlerweile zur wichtigsten Plattform zeitgenössischer Kunst geworden. Bode wollte den Besuchern vor allem die Arbeiten derjenigen Künstler nahe bringen, die während der Nazi-Zeit als "Entartete Kunst" verfemt waren. In der Folgezeit verlagerte sich der Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst, anfangs nur aus Europa, mittlerweile aus der ganzen Welt. Ein völlig neues Ausstellungskonzept erlebten die Besucher der documenta als 1972 erstmals ein einziger Ausstellungsmacher die documenta zusammenstellte. Der Schweizer Harald Szeemann, einer der bedeutendsten Kuratoren seiner Zeit, etablierte sich eindrucksvoll mit der documenta 5, auf der er die Kunst in neue, oftmals überraschende Zusammenhänge rückte - nicht immer unumstritten. Bemerkenswert: Auch hier war ein Künstler dabei, der schon auf der documenta 3 sein Werk vorstellte und fortan untrennbar mit der documenta verbunden sein sollte: Joseph Beuys. Im Mittelpunkt jeder documenta standen von nun an die Macher, darunter so renommierte Kuratoren wie der Deutsche Manfred Schneckenburger, der Belgier Jan Hoet, der Holländer Rudi Fuchs, die Französin Catherine David, sowie der Nigerianer Okwui Enwezor. Sie spalteten das Publikum und provozierten mit Gegensätzen und Brüchen, in der sich unterschiedliche künstlerische und kuratorische Haltungen, Philosophien und Theorien ebenso spiegeln, wie politische und gesellschaftliche Zeitströmungen aus aller Welt. Mit Erfolg: Die Besucherzahlen der documenta steigen stetig. Die documenta 11 zählte 650 000 Besucher. Fünf Jahrzehnte Ausstellungsgeschichte - Die documenta ist mittlerweile ein Mythos der Kunstvermittlung und damit eine Autorität im internationalen Kulturbetrieb geworden. Wer die documenta verstehen will, muss ihre Vergangenheit kennen. Wie wurde der Ausstellungszyklus, angefangen von der privaten Idee zum Mega-Event? In einer 90-minütigen Ausgabe des ZDF-nachtstudios präsentiert Volker Panzer Rückblicke, Reflexionen, Highlights und Skandale aus einen halben Jahrhundert bewegender Kunstgeschichte. In Einspielfilmen aus dem reichhaltigen Archiv des ZDF wird die Epochenbildung der Kunst in Deutschland veranschaulicht, an vergangene Diskurse erinnert und ein Blick in die Zukunft geworfen. 
Namen Klaus Staeck, Wulf Herzogenrath, Michael Stefanowski alle Datensätze Künstler-Datenbank  
Stichworte documenta 

Verantwortliche / Mitwirkende
weit. Mitarbeiter Volker Panzer (Moderation) alle Datensätze  

Sendedaten
Fernsehanstalt 1,
Sendedatum
ZDF  18.06.2007 

Kontaktadressen
Name ZDF Enterprises GmbH 
Straße, Nr./Postfach Liese-Meitner-Str. 9 
PLZ 55129 
Stadt Mainz 
Land Deutschland 
Telefon +49-(0)6131-9910 
Fax +49-(0)6131-991 260 
Internet www.zdf-enterprises.de 
Bemerkungen Gewerblicher Programmvertrieb. 
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